Einsatz an der Van-den-Bergh-Straße. Foto: Feuerwehr Kleve

KLEVE. Zum dritten Mal innerhalb von vier Tagen musste die Feuerwehr Kleve in der vergangenen Woche (zuletzt am 25. November 2022) zum sogenannten Abrissgebäude an der Ecke Van-den-Bergh-Straße / Op-de-Botter ausrücken. Nachdem das Gebäude in der Vergangenheit des Öfteren von Schutzsuchenden betreten wurde, geht die Feuerwehr bei den jüngsten Ereignissen von Brandstiftung aus.

Die jüngste Einsatzserie begann am Dienstag, dem 22. November abends gegen viertel vor sieben. Es wurde Feuerschein an der Rückseite des Gebäudes entdeckt, woraufhin die Löschzüge Kellen und Kleve alarmiert wurden. Es brannte Holz im Gebäude, das aber mit einer Kübelspritze gelöscht werden konnte. Es waren keine Personen in Gefahr. Am darauffolgenden Mittwoch kam es etwa zur selben Zeit wieder zu einem ähnlichen Ereignis. Von Außen wurde Feuerschein im ersten Obergeschoss festgestellt, die Ursache war ein Kleinfeuer, das wiederum mit Kleinlöschgerät bekämpft werden konnte. Am Freitag, dem 25. November wurde der Löschzug Kellen abermals alarmiert, weil Rauch im Gebäude festgestellt wurde. Durch die Kontrolle der Feuerwehr konnte aber kein Brand mehr gefunden werden. Es wurde jeweils die Ordnungsbehörde an die Einsatzstelle nachgefordert.

Bereits eine Woche zuvor war es zu einem ähnlichen Einsatz am selben Objekt gekommen. Das Gebäude war in den letzten Jahren oft von Schutzsuchenden betreten worden, die die baulichen Sicherungsmaßnahmen überwunden hatten. Dabei hatte es auch immer wieder Brände gegeben.