Samstag, Februar 14, 2026
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Große Straße 70: es tut sich was! Jeans Town weg – Fensterfront neu!

KLEVE. An der Großen Straße 70 in Kleve tut sich sichtbar etwas: Die Fensterfront wurde inzwischen ausgetauscht – ein klares Signal, dass der bereits im April 2025 angekündigte Neubezug näher rückt. Lange blieb allerdings offen, wer die Fläche künftig nutzt. Anfangs war lediglich von einem Textilbekleidungshändler die Rede, zeitweise wurde spekuliert, „Angie Fashion“ könne vom Opschlag in die Innenstadt ziehen. Diese Vermutung hat sich nicht bestätigt – im Gegenteil: Die Filiale von Angie Fashion in Kleve ist mittlerweile geschlossen, betrieben wird aktuell nur noch die Verkaufsstelle in Goch.

Neue Dynamik brachte dann der August 2025: Zu diesem Zeitpunkt wurde bekannt, dass die Tredy-Fläche an der Großen Straße 22 zur Vermietung steht. Die Frage nach einer möglichen Schließung wurde intern mit einem bevorstehenden Umzug beantwortet – ohne jedoch die neue Adresse zu bestätigen. Die Kombination beider Entwicklungen lässt aus heutiger Sicht vor allem eine Schlussfolgerung zu: Tredy könnte künftig an der Großen Straße 70 zu finden sein.

Foto: Stadt IO | so sag es bis vor kurzem an der Große Straße 70 aus - "Jeans Town" ist nu auch optisch verschwunden!
Foto: Stadt IO | so sag es bis vor kurzem an der Große Straße 70 aus – „Jeans Town“ ist nun auch optisch verschwunden!

Offizielle Klarheit gibt es bislang nicht. Aus der Unternehmenskommunikation heißt es, proaktive Informationen wie Pressemeldungen seien angesichts von rund 160 Filialen bundesweit nicht leistbar; man könne jedoch aktiv nachfragen. Aus redaktioneller Sicht ist ein regelmäßiges „Nachhaken“ in wöchentlichen oder anderen festen Turnussen allerdings kaum praktikabel – zumal zu erwarten ist, dass man dabei wiederholt auf „später“ verwiesen würde. Genau hier beginnt auch die eigentliche Aufgabe von Unternehmenskommunikation: Solche offenen Anfragen auf Wiedervorlage zu legen und dann zu beantworten, wenn es intern genehm ist – und zugleich der Informationsbedarf der Öffentlichkeit sinnvoll bedient werden kann. Wenn beides ausbleibt, bleibt als verlässlichster Indikator vorerst nur das, was vor Ort sichtbar wird.

Bis zur eindeutigen Bestätigung bleibt es daher bei einer naheliegenden Vermutung – und dem Blick auf die Baustelle: Spätestens Außengestaltung und Beschilderung dürften in den kommenden Wochen zeigen, wer hier tatsächlich einzieht.

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