Neue Nutzungsidee für Bereich der bisherigen Regenwasserkaskade soll Landesgartenschau 2029 noch familienfreundlicher machen
‼️‼️‼️UPDATE: natürlich, wie sofort vermutet wurde, war die Meldung ein Aprilscherz! Aber sicherlich wird es zur LaGa in Kleve noch die ein oder andere interessante Meldung geben! ‼️‼️‼️
KLEVE. (Text & Foto: STADT-IO & ChatGPT) | Kaum haben am Kermisdahl die Bauarbeiten für den neuen Wirbelfallschacht begonnen, nimmt in Kleve bereits die nächste zukunftsweisende Vision Gestalt an. Denn wo die bisherige Regenwasserkaskade langfristig zurückgebaut werden muss, soll die freiwerdende Fläche keineswegs ungenutzt bleiben. Statt einer vollständigen Renaturierung setzt man im Rathaus offenbar lieber auf ein Konzept, das Natur, Naherholung und Eventisierung auf zeitgemäße Weise miteinander verbindet: eine schwantastische Sommerrodelbahn direkt am Wasser.
Wie aus gut unterrichteten Kreisen verlautet, soll die Anlage pünktlich zur Landesgartenschau 2029 ein neues, familienfreundliches Highlight in Kleve werden. Die Idee dahinter: Wer sich schon an Blumen, Beeten, Staudeninseln und renaturierten Uferbereichen erfreut, soll künftig auch die Möglichkeit haben, mit sanftem Gefälle und touristischem Mehrwert an der Kermisdahlkante hinabzugleiten.
Nach ersten Überlegungen könnte die Sommerrodelbahn gestalterisch an die besondere Lage angepasst werden. Im Gespräch ist eine geschwungene Trassenführung mit niederrheinischer Anmutung, ergänzt um schwungvoll modellierte Ein- und Ausstiegsbereiche sowie dekorative Schwanenelemente, damit die Anlage sich harmonisch in das Gesamtbild der Landesgartenschau einfügt. Insidern zufolge wird sogar geprüft, ob die Rodelschlitten in einer weiß-goldenen Sonderedition mit stilisiertem Schwanenhals gestaltet werden können.
Aus dem Umfeld der Stadt heißt es, man wolle damit vor allem Familien mit Kindern ein Angebot machen, das den Besuch der zweifellos farbenprächtigen Landesgartenschau noch attraktiver erscheinen lässt als die bisher bekannten Freizeitangebote. Während andere Städte auf Aussichtspunkte, Blumenhallen oder Klanggärten setzen, gehe Kleve damit „einen konsequent erlebnisorientierten Schritt weiter“.
Besonders bemerkenswert: Trotz der notorisch angespannten Haushaltslage soll das Projekt keine zusätzliche Belastung für den städtischen Etat darstellen. Optimistisch äußerte sich dazu Werner Rodel, Geschäftsführer der städtischen Wirtschaftsoptimierungs-, Touri- und Buzzwordgesellschaft, die in dem Vorhaben vor allem „eine einmalige Verbindung aus Aufenthaltsqualität, Markenbildung, Besucherstromlenkung und emotionalisierter Flächennachnutzung“ erkennt.
„Wir sehen hier enormes Potenzial für eine sponsorengestützte Realisierung“, wird Rodel zitiert. Denkbar seien großzügige Werbebanden entlang der Strecke, etwa für regionale Unternehmen, Baustoffhändler, Freizeitpartner oder Finanzdienstleister mit lokalem Bezug. Dadurch könne die Sommerrodelbahn nach ihrer Einschätzung „vollkommen kostenneutral, vielleicht sogar leicht imagepositiv“ umgesetzt werden.
Auch an einem passenden Namen werde bereits gearbeitet. Im Gespräch seien Titel wie „Schwanensause am Kermisdahl“, „Rodeln am Wasserbogen“ oder „Laga-Glide Kleve“, wobei letzterer intern als besonders förderfähig gelten soll, da der englische Begriff einen modernen, international anschlussfähigen Charakter vermittle.
Ob und in welcher Form die Pläne tatsächlich weiterverfolgt werden, wollte die Stadt auf Anfrage bislang nicht bestätigen. Beobachter halten das Vorhaben jedoch für durchaus passend zur strategischen Großwetterlage: Wo renaturiert werden könnte, darf schließlich auch inszeniert werden — und wo Wasser fließt, ist der Weg zur Erlebnisinfrastruktur bekanntlich nicht weit.
Für Kleve wäre die Sommerrodelbahn am Kermisdahl in jedem Fall ein weiteres Signal, dass man die Landesgartenschau 2029 nicht einfach nur ausrichten, sondern mit nie dagewesener Blüte, maximaler Familienfreundlichkeit und einer guten Portion Sponsorenromantik regelrecht aufladen will.




