KLEVE. (Text & Fotos: STADT -IO) | Die Klever Innenstadt ist um eine weitere gastronomische Adresse reicher: Bereits seit dem 1. August hat Happy Chocolate am Spoyufer geöffnet. Nach einem mehrwöchigen Soft Opening, das vor allem dazu diente, Erfahrungen am neuen Standort zu sammeln und Abläufe einzuspielen, geht das Café, die Patisserie und Pralinenmanufaktur nun mit einem nochmals erweiterten Angebot an den Start.
Ganz neu ist der Name dabei nicht: Einen ersten Standort gibt es bereits seit Jahren im Bedburg-Hauer Ortsteil Hasselt. Mit Kleve hat Happy Chocolate nun einen zweiten Anlaufpunkt geschaffen – und der zeigt schnell, dass der Name zwar Schokolade verspricht, das Wort „Happy“ inzwischen aber fast noch treffender für die Vielfalt des Angebots steht.
Natürlich bilden weiterhin zahlreiche Törtchen, Kuchen, Pralinen und weitere süße Leckereien einen wichtigen Teil des Sortiments. Hinzu kommt eine breite Auswahl an Heißgetränken und Kaffeespezialitäten. Deutlich ausgebaut wurde inzwischen aber insbesondere die Frühstückskarte.







So gibt es beispielsweise ein französisches Frühstück mit Buttercroissant, Käse, Marmelade und Butter oder das umfangreichere Happy Frühstück mit drei kleinen Brötchen, Käse, Frischkäse, Butter und Marmelade sowie wahlweise Wurst oder Lachs. Das jeweils passende Heißgetränk gehört ebenfalls dazu. Wer sein Frühstück erweitern möchte, kann unter anderem Rührei, Spiegelei oder ein gekochtes Ei, zusätzliche Brötchen oder Orangensaft ergänzen.
Etwas moderner wird es mit den Overnight Oats: Über Nacht eingeweichte Haferflocken werden beispielsweise mit Pistazie und Himbeere oder in einer Variante mit Mohn und Zitrone angeboten.
Und beim Frühstück allein bleibt es nicht. Verschiedene Toastvariationen, Flammkuchen und ungewöhnlich belegte Croissants – etwa mit Caprese, Lachs oder Brie – erweitern die Auswahl. Dazu kommen unter anderem Suppen und Salate. Damit funktioniert Happy Chocolate nicht nur für Kaffee und Kuchen am Nachmittag, sondern ebenso für das Frühstück, einen kleinen Mittagssnack oder eine längere Pause zwischendurch.
Auch optisch hat das neue Café einen eigenen Charakter bekommen. Die Einrichtung verbindet moderne Elemente mit einem gewissen Vintage-Café-Stil. Unterschiedliche Sitzmöbel sorgen bewusst für Abwechslung, während Kannen und Tassen als dekorative Elemente an Wänden und Decke den Raum prägen. Die breite Fensterfront öffnet den Blick nach draußen, während die Terrasse bei passendem Wetter zusätzliche Plätze direkt am Spoyufer bietet.
Damit entsteht ein Ort, der nicht allein vom Angebot lebt, sondern auch vom Aufenthalt – und durchaus dazu einlädt, beim nächsten Besuch einen anderen Lieblingsplatz auszuprobieren.
Für das Ladenlokal beginnt damit zugleich ein neues Kapitel. Die Fläche blickt auf eine wechselhafte Vergangenheit zurück und stand längere Zeit leer. Nachdem die Volksbank Kleverland den gesamten Gebäudekomplex erworben hatte, wurde auch das Ladenlokal grundlegend saniert. Aus einer lange ungenutzten Fläche ist nun wieder ein öffentlich zugänglicher und belebter Ort geworden.
Für das Spoyufer ist das gleich in mehrfacher Hinsicht erfreulich: Gastronomie schafft nicht nur neue Angebote, sondern verlängert Aufenthaltszeiten und bringt zusätzliche Frequenz in einen Bereich, der unmittelbar an die Innenstadt anschließt und durch seine Lage am Wasser eigentlich beste Voraussetzungen zum Verweilen bietet.
Die Inhaberinnen Inna Wibe (Mutter) und Isabel Wibe (Tochter) und ihr Team hoffen nun, dass der zweite Happy-Chocolate-Standort ebenso gut angenommen wird wie das bereits etablierte Café in Hasselt. Die Voraussetzungen dafür sind geschaffen: Wer nur auf „Chocolate“ schaut, dürfte jedenfalls schnell feststellen, dass sich hinter dem Namen inzwischen deutlich mehr verbirgt.




