‼️‼️‼️UPDATE: natürlich, wie sofort vermutet wurde, war die Meldung ein Aprilscherz! Aber sicherlich wird es zur LaGa in Kleve noch die ein oder andere interessante Meldung geben! ‼️‼️‼️
KLEVE-REICHSWALDE. (Text & Foto: STADT-IO / Gemini) | Nach Jahren des stillen Leerstands hat die Kirche in Reichswalde endlich wieder eine Bestimmung gefunden – und was für eine: Mit der neuen Gaststätte „Zum Tabernakel“ zieht wieder Leben in die ehrwürdigen Mauern ein.
Und irgendwie wirkt das Ganze vertrauter, als man zunächst denken mag.
Wo einst die Hostie gereicht wurde, übernimmt nun ganz selbstverständlich der Hopfen. Aus der Predigt wird ein gepflegtes Prädikat, und statt Messdiener stehen heute gut gelaunt die Maßkrüge bereit. Man könnte fast meinen: Der Übergang vom Katholischen zum Kapitalistischen ist fließender, als es jeder Sonntagsgänger je erwartet hätte.
Doch bei aller augenzwinkernden Veränderung bleibt das Wesentliche erhalten:
Menschen kommen zusammen, nehmen Platz, tauschen sich aus, finden Gemeinschaft. Genau dort, wo sich Mönnekenwald, Auf dem Kamp und der Dorfkern treffen, entsteht ein neuer Mittelpunkt für Reichswalde – offen, gesellig und mit einer gewissen inneren Einkehr, die nun eben auch mit Schaumkrone serviert wird.
Der Glockenturm dient künftig nicht nur der Orientierung von oben, sondern lädt als Aussichtsterrasse dazu ein, das Dorf mit einem Glas in der Hand zu betrachten – vielleicht sogar mit einem kleinen Moment der Erkenntnis: Gemeinschaft funktioniert eben manchmal am besten, wenn sie ein bisschen ungezwungener daherkommt.
Und so bleibt am Ende festzuhalten: Die Kirche ist zurück im Dorfleben – nur diesmal mit etwas mehr Hopfen, Herz und Heiterkeit.




