KALKAR. Sowohl in Kleve-Materborn auf der Kapellenstraße, als auch in Kalkar an der Monrestraße 36, stehen die Kunden aktuell vor verschlossener Türe der dort jeweils angesiedelten Postfilialen. Der ganz genaue Hintergrund ist aktuell unklar, und wird zudem sicherlich am Ende nicht ganz aufgeklärt werden können.

Ärgerlich vor allem für die Kunden, deren Pakete in der Filiale zur Abholung warten. In Kleve, so wurde kommuniziert, wurden die Pakete in der posteigenen Filiale am Klever Bahnhof verbracht. Hier gilt es auch zu differenzieren – denn ein Großteil der Postfilialen (Postagenturen & Paketshops), werden durch Partner betrieben, die neben den Dienstleistungen der Deutschen Post/DHL auch weitere Services & Waren anbieten.

Materborn und Kalkar – die Parallelen

Und genau hier scheint für Kalkar und Materborn die Differenzen zwischen Pächter/Partner und der Deutschen Post zu bestehen, der beide Standorte betreibt. In Kalkar hatte dieser auf der Monrestraße einen neuen Standort eröffnet, wohl mit der Auskunft, dass der Standort am Rewe-Markt (Tobacco & More) nicht weiter betrieben werden solle. Davon ausgehend, hatte dieser vermutlich mit anderen Zahlen kalkuliert, die sich mit zwei parallel geführten Standorten so nicht erzielen ließen. Gut für die Deutsche Post und die Kunden, aber zu lasten des Gesamtumsatzes.

Des einen Freud, ist des anderen Leid. In Kalkar ist die Versorgung aktuell und zukünftig somit noch gegeben, in Materborn bangen die Materborner und Reichswalder aber um die Nahversorgung rund um Postdienstleistungen.

Es geht weiter?

Nach ersten Informationen steht für Materborn aber ein Interessent in Verhandlungen um die Übernahme, der auch mit der Deutschen Post schon aktiv Erfahrungen hat. Genaue Infos folgen, sofern diese sicher sind und nicht nachträglich wieder revidiert werden müssen!

Die in Materborn im “Wir in Materborn” ebenfalls arbeitenden Unternehmen Bürotechnik Michael Menges, CD-Line und Otten & Leenders sind jedoch wieder erreichbar vor Ort.