Polizeiberichte Donnerstag, 20.01.2022

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Beispielbild (Kleve, Juli 2014) || FOTO: Sebastian Wessels

Unfallflucht – Mauer beschädigt
STRAELEN-HERONGEN. In der Zeit von Donnerstag (13.01.2022) um 18.00 Uhr bis Freitag (14.01.2022) um 10.00 Uhr beschädigte ein bislang unbekannter Fahrzeugführer eine Grundstücksmauer an der Einmündung Leuther Straße / Liebfrauenweg in Herongen erheblich. Die polizeilichen Ermittlungen ergaben, dass es sich bei dem Fahrzeug des Unfallverursachers, der außerdem ein Verkehrszeichen beschädigt hatte, um einen großen PKW (SUV) oder Transporter/LKW handeln muss. Zeugenhinweise bitte an die Polizei Geldern unter Telefon 02831 1250.

Warnhinweis der Polizei Kleve in Zusammenhang mit Betrugsversuchen
KREIS KLEVE. Beinahe täglich kommt es zu Betrugsversuchen zum Nachteil älterer Menschen am Telefon. Enkeltrick, falsche Polizisten, angebliche Microsoft-Mitarbeiter – die Maschen sind dabei vielfältig. Besonders häufig wird die Masche der Schockanrufe genutzt, in denen der Anrufer sich als Polizist oder Staatsanwalt ausgibt. Oftmals kombinieren die Täter sogar verschiedene Vorgehensweisen um Druck auszuüben und ihr Opfer zu überzeugen. Häufig behauptet der Anrufer, dass ein naher Verwandter einen tödlichen Unfall verursacht hat. Besonders perfide an dieser Aussage ist: Der vermeintliche Polizist übergibt das Telefon an eine weitere Person, bei der es sich angeblich um den Verwandten handeln soll. Diese Person klingt weinerlich, verzweifelt und fleht um Hilfe. Da die Polizei bereits zahlreiche Warnungen zu den gängigen Betrugsmaschen veröffentlicht hat, betonen die Betrüger im Gespräch mehrfach, dass es sich nicht um einen Betrugsversuch oder einen „Enkeltrick“ handelt. Meist rufen die Täter ihre Opfer auf dem Festnetztelefon an und fordern auf, mit dem Mobiltelefon ein weiteres Gespräch mit ihnen aufzubauen. So erreichen die Betrüger, dass das Opfer zu diesem Zeitpunkt für Verwandte und Bekannte, die den Betrug vorzeitig aufdecken könnten, nicht erreichbar ist. Hinzu kommt, dass die Täter Verschwiegenheit gegenüber Außenstehenden von den Angerufenen verlangen. Die Betrüger üben durch diese Vorgehensweise massiven verbalen und psychischen Druck auf ihr Opfer aus, so dass der oder die Angerufene den Betrügern Glauben schenkt. Neben dem hohen finanziellen Schaden, der bei erfolgreichen Betrügereien eintritt, haben die Opfer oft noch lange an den Folgen der Telefonate zu leiden. Auch wenn es nicht zu einer Geldübergabe kommt, hinterlassen die Gespräche nachhaltigen Eindruck bei den Opfern, der im schlimmsten Fall durchaus Auswirkungen auf die Psyche haben kann. Die Polizei rät: Seien Sie misstrauisch, wenn Sie jemand am Telefon oder per WhatsApp um Geld bittet oder nach Ihren finanziellen Verhältnissen fragt! Übergeben Sie kein Geld oder Wertgegenstände an Ihnen unbekannte Personen! Kommt Ihnen ein Anruf verdächtig vor, dann informieren Sie sofort die Polizei unter 110 und wenn möglich, Verwandte. Ein Apell der Polizei richtet sich auch an jüngerer Angehörige: Klären Sie Ihre lebensälteren Eltern/Großeltern/Verwandte über die Maschen der Betrüger auf. Vereinbaren Sie innerhalb der Verwandtschaft eine Frage oder ein Passwort für Telefonate, um Betrugsversuche erkennen zu können.

Hier noch einmal ein Überblick der gängigen Maschen:

   - Schockanrufe: Die Anrufer schildern, dass ein Verwandter (häufig Sohn/Tochter) einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht hat. Um lange Haftstrafen zu verhindern, soll sofort Geld an einen Geldboten der Staatsanwaltschaft gezahlt werden. In abgewandelten Szenarien wird von einer Corona-Infektion gesprochen und die Anrufer erzählen, sie bräuchten Geld für eine Behandlung oder Medikamente
   - Enkeltrick: Die Täter erwecken den Eindruck, ein naher Verwandter (meistens Enkel/Enkelin, Neffe/Nichte) oder guter Bekannter zu sein. Sie täuschen eine finanzielle Notlage vor und bitten Sie kurzfristig um Geld. Sie sollen mit niemandem über den Anruf sprechen.
   - Falsche Polizisten: Die Anrufer geben sich als Polizisten aus und warnen Sie vor einem geplanten Einbruch. Geld und Schmuck wären Zuhause nicht mehr sicher. Bei Ihrer Bank würden Mittäter der Einbrecher arbeiten und auch dort sei Ihr Vermögen in Gefahr.
   - Gewinnversprechen: Die Betrüger versprechen am Telefon hohe Gewinne. Vor einer Gewinnübergabe werden Betroffene aufgefordert, „Bearbeitungsgebühren“ zu zahlen oder Prepaid-Karten für Online-Käufe zu kaufen.
   - Microsoft Mitarbeiter: Das Telefon klingelt und jemand bietet Ihnen ungefragt technische Unterstützung für Ihren Laptop, Computer oder Ihr Tablet an. So wollen sich die Täter Zugriff auf Ihren PC, Ihr Online-Banking oder PayPal-Konto verschaffen.
   - Betrug per WhatsApp: Ein angeblicher Angehöriger (Sohn/Tochter) meldet sich über eine unbekannte Nummer über den Messenger-Dienst und gibt an, das Handy sei defekt. Dann werden Sie gebeten, eine Überweisung an Dritte zu tätigen, da der Angehörige aktuell angeblich kein Zugriff auf das Online-Banking habe.

Fußgängerin angefahren – schwarzer Kleinwagen gesucht
KLEVE-WARBEYEN. Am Dienstag (18.01.2022) kam es gegen 18:10 Uhr an der Kreuzung Emmericher Straße / Huisberdener Straße zu einer Verkehrsunfallflucht, bei der eine 29-Jährige Fußgängerin aus Kleve leicht verletzt wurde. Die 29-Jährige querte an der dortigen Ampel bei Grünlicht für Fußgänger die Emmericher Straße in Richtung Huisberdener Straße. Im selben Moment fuhr ein schwarzer Kleinwagen aus der Huisberdener Straße kommend nach links auf die Emmericher Straße in Fahrtrichtung Kleve und touchierte die Fußgängerin. Die 29-Jährige stürzte und erlitt leichte Verletzungen. Der unbekannte Fahrer des Kleinwagens hielt kurz, setzte dann jedoch seine Fahrt fort, ohne sich um die junge Frau zu kümmern. Hinweise zum flüchtigen Fahrer nimmt die Polizei Kleve unter 02821 5040 entgegen. 

Einbruch in Einfamilienhaus obwohl Bewohner im Haus sind
STRAELEN-HERONGEN. Am Mittwoch (19.01.2022) kam es an der Beekerstraße zwischen 17:45 Uhr und 18:20 Uhr zu einem Einbruch in ein freistehendes Einfamilienhaus. Obwohl sich die Bewohner des Hauses im angrenzenden Wohnzimmer befanden, drangen die Täter über das Garagendach durch ein gekipptes Fenster ins Schlafzimmer ein, wo sie sämtliche Schränke durchsuchten. Die Diebe entwendeten Schmuck und Bargeld. Erst als die Geschädigte sich ins Schlafzimmer begab, bemerkte sie den Einbruch. Hinweise zu verdächtigen Personen oder Beobachtungen in diesem Zusammenhang nimmt die Kripo Geldern unter 02831 1250 entgegen.

Unfallflucht – Grenzstein beschädigt
GELDERN. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (19. Januar 2022) hat ein unbekannter Autofahrer den Begrenzungsstein an einem Grundstück auf der Straße Am Eiland beschädigt. Bei dem Zusammenstoß wurde der Stein aus seiner Befestigung gehoben. Der Unfallverursacher fuhr jedoch weiter, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Zeugenhinweise nimmt die Polizei Geldern unter 02831 1250 entgegen.

Einbruch in Wohnung
GOCH. Zwischen Montagmittag und Mittwochmittag (19. Januar 2022) sind unbekannte Täter in die Erdgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses an der Jakobstraße eingedrungen, indem sie die Terrassentür der Wohnung aufhebelten. Sie durchwühlten die Räumlichkeiten nach Diebesgut und entwendeten unter anderem Münzen einer Sammlung. Hinweise zu verdächtigen Personen nimmt die Kripo Goch unter 02823 1080 entgegen.

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