Glück im Unglück hatten Mitarbeiter einer Transportfirma bei einem in Brand geratenen Gastank. Foto: Feuerwehr Kranenburg

KRANENBURG-NÜTTERDEN. Gegen 15 Uhr wurden am Donnerstagnachmittag unter Führung des stellvertretenden Leiters der Feuerwehr Christian Kellner, Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr aus Kranenburg, Nütterden und Frasselt, zu einem Kleinbrand auf ein Firmengelände in das Gewerbegebiet Hammereisen gerufen. Dort hatten bei Arbeiten Restgase eines Gastankes, der auf einem LKW-Auflieger verlastet worden war, Feuer gefangen. Hierdurch erlitt ein 16-jähriger Mitarbeiter der Transportfirma Brandverletzungen im Gesicht. Daher wurden neben den alarmierten Rettungswagen vorsichtshalber auch ein Rettungshubschrauber angefordert. Nach Sichtung des Verletzten durch einen Notarzt wurde entschieden, dass dieser nicht zur weiteren Behandlung in ein Verbrennungszentrum geflogen werden musste. Durch die eingesetzten Feuerwehrkräfte wurde die verletzte Person bis zum Eintreffen der Rettungsdienste betreut, der Brand des Gastanks unter Einsatz von Atemschutzgeräteträgern gelöscht und der Behälter abgekühlt. Zudem wurden Messungen bezüglich des ausströmenden Gases in der näheren Umgebung vorgenommen und im Anschluss freigegeben. Nach ca. 1,5 Stunden wurde die Einsatzstelle dann an den Grundstückseigentümer und der Polizei übergeben, die ein 24-stündiges Betretungsverbot des zu verschließenden Geländes anordnete. Der 16-jährige Mitarbeiter der Fremdfirma wurde gegen Abend vom Krankenhaus Kleve in ein Brandverletzungszentrum geflogen.