Fahr- und Sicherheitstrainings in Goch und Bedburg-Hau ein Erfolg

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Eine erfreuliche Bilanz - hier in Goch - zogen (v.l.n.r.) der Direktionsleiter Verkehr, Polizeirat Achim Jaspers, und die Polizeioberkommissarin Stephanie Killewald und Polizeioberkommissar Stefan Cohnen, beide Verkehrssicherheitsberater vom Verkehrsdienst Geldern. Foto: Kreispolizeibehörde Kleve

KREIS KLEVE. Gut besucht waren am vergangenen Samstag (19. Juni 2021) die Fahr- und Sicherheitstrainings für Pedelec- und E-Bikefahrer, die die Beamten der Verkehrsunfallprävention der Polizei in Goch und Bedburg-Hau veranstaltet hatten. Gemeinsam mit der Verkehrswacht wurden der Schulhof der ehemaligen Hauptschule in Bedburg-Hau und das Gelände der Feuerwehr in Goch in geeignete Parcours-Strecken verwandelt. Bei den praktischen Übungen erhielten die interessierten Bürger Tipps und Hinweise für eine sichere Teilnahme am Straßenverkehr. Zudem schauten sich die Verkehrssicherheitsberater die Räder genauer an und prüften Einstellungen wie etwa die von Lenker und Sitzhöhe für ein optimales Fahrgefühl.

Wir freuen uns, dass wir mit der Aktion im Rahmen des Tages der Verkehrssicherheit wieder viele interessierte Pedelec- und E-Bikefahrer erreichen konnten. Denn leider hat uns das vergangene Wochenende auch wieder gezeigt, welche Unfallgefahren für Zweiradfahrer im Straßenverkehr bestehen“, sagt Polizeirat Achim Jaspers, Direktionsleiter Verkehr der Kreispolizeibehörde. So war am Freitag eine 67-jährige Pedelec-Fahrerin von einem PKW erfasst und schwer verletzt worden (siehe: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/65849/4946841). Ein Fahrradhelm verhinderte bei dem Unfall schlimmere Folgen. Auch ein Rennradfahrer, der am Sonntag in Emmerich-Elten gestürzt war, hatte Glück, dass er bei dem Unfall einen Helm trug: Mit dem Kopf war er auf einem Randstein am Fahrbahnrand aufgekommen (siehe: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/65849/4948075).

Ein Helm kann Leben retten, wir empfehlen daher bei unseren Fahrtrainings, sich das schützende Zubehör anzuschaffen, wenn nicht schon geschehen“, sagt Achim Jaspers. Die Entwicklung der Unfallzahlen mit einer verdoppelten Zahl von verunglückten Pedelecfahrer (65 in 2019, 133 in 2020) war zudem Anlass, die Sicherheit für Radfahrer mit und ohne Motorunterstützung in diesem Jahr zum Schwerpunkt zu machen. Deshalb seien auch die Verkehrssicherheitsberater sehr froh, dass mit den sinkenden Infektionszahlen jetzt die Fahr- und Sicherheitstrainings wieder regelmäßig stattfinden können, so Jaspers. Die nächsten Termine werden aktuell geplant und rechtzeitig über die Medien bekannt gegeben

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