Polizeiberichte Mittwoch, 20.07.2022

0
122
Beispielbild (Kleve, Juli 2014) || FOTO: Sebastian Wessels

Verkehrsunfall – Fußgängerin vom PKW erfasst
KLEVE-KELLEN. Am Montag (19. Juli 2022) gegen 10:30 Uhr erlitt eine 21-jährige Kleverin bei einem Verkehrsunfall lebensgefährliche Verletzungen. Die junge Frau wollte die Emmericher Straße auf dem Teilstück zwischen dem Hoher Weg und der Robertstraße, in Richtung Emmerich betrachtet, von rechts nach links überqueren. Nach ersten Erkenntnissen trat die junge Frau unvermittelt auf die Fahrbahn. Dabei wurde sie von dem Honda Jazz einer 77-Jährigen aus Kleve erfasst, die die Straße in Richtung Emmerich befuhr. Die 21-Jährige wurde auf die Motorhaube aufgeladen und auf die Straße geschleudert. Dabei erlitt sie derart schwere Verletzungen, dass ein Rettungshubschrauber angefordert wurde, der sie in eine Klinik brachte. Die 77-jähirge Autofahrerin erlitt durch den Unfall einen Schock und wurde ambulant in einem Krankenhaus behandelt. Mit im Wagen saßen eine 44-Jährige Beifahrerin und zwei 13 und 11-jährige Kinder. Der polizeiliche Opferschutz kümmerte sich um die Angehörigen der 21-Jährigen und auch um die beiden am Unfall beteiligten Kinder.

Verkehrsunfallflucht – Weißer Skoda Fabia beschädigt
KEVELAER. Am Montag (18. Juli 2022) gegen 12:15 Uhr befuhr eine 43-jährige frau aus Kevelaer die Schravelner Straße aus Kevelaer kommend in Richtung Kervenheim. Im Bereich einer Rechtskurve wurde sie überholt, wobei der Wagen ihren Skoda touchierte. Der Unfallverursacher setzte seine Fahrt fort, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Es handelte sich bei dem überholenden Wagen um einen dunklen VW Passat mit KLE-Kennzeichen. Vermutlich hat der Passat rechtsseitig einen Schaden davongetragen. Zeugenhinweise zum Unfallhergang oder dem beschädigten Passat bitte an die Polizei Geldern unter Telefon 02831 1250.

Verkehrsunfall mit verletzter Person
KEVELAER-KERVENHEIM. Am Dienstagabend (20. Juli 2022), 18:50 Uhr befuhr ein 17-jähriger Fahrschüler aus Straelen, mit seinem 56-jährigen Fahrlehrer die Ausfahrt Kevelaer-Kervenheim der Bundesautobahn 57. Der Fahrer wollte nach der Ausfahrt nach rechts abbiegen, übersah aber beim Abbiegevorgang im Kreuzungsbereich einen grauen Ford Fiesta, welcher von links kommend die Schloß-Wissener-Straße befuhr. Die 26-jährige Fahrzeugführerin aus Sonsbeck verriss aufgrund der Kollision das Lenkrad, kam ins Schleudern und überschlug sich. Sie wurde schwer verletzt in ein nahegelegenes Krankenhaus eingeliefert.

Badeunfall – 15-Jähriger im Eyller See ertrunken
KERKEN-EYLL. Am Dienstagnachmittag (19. Juli 2022) besuchte ein 15-jähriger Jugendlicher aus Willich zusammen mit einer weiteren 15-jährigen Person das Freizeitbad am Eyller See. Nachdem der 15-Jährige zum Schwimmen in den See gegangen war, kehrte er eine längere Zeit nicht zurück, so dass sich seine Begleitung sorgte und nach ihm Ausschau hielt. Kurze Zeit später wurden die Rettungskräfte und die Polizei informiert. Das Freizeitbad wurde für die Suchmaßnahmen geräumt. Ein Polizeihubschrauber suchte die Wasseroberfläche ab. Auch Kräfte der Feuerwehr und der DLRG waren in die Suchmaßnahmen eingebunden. Gegen 22:25 fand ein Rettungstaucher den 15-Jährigen leblos im Wasser. Er war ertrunken. Die Angehörigen und die ihn begleitende Person wurden von Notfallseelsorgern und dem Opferschutz der Polizei betreut.

39-Jähriger aus LVR-Klinik flüchtigPolizeiliche Fahndung läuft
BEDBURG-HAU. Am Dienstag (19. Juli 2022) gegen 03:15 Uhr floh ein 39-jähriger Mann aus der LVR-Klinik, wo er seit 2019 geschlossen untergebracht war. Der Unterbringung lagen Raubdelikte aus dem Jahr 2016 zugrunde, die der 39-Jährige im Ruhrgebiet begangen hatte. Es kann zurzeit nicht ausgeschlossen werden, dass der Flüchtige Helfer hatte. Beschrieben wird der Mann als 172 cm groß, mit athletischem Körperbau, kurzen dunkelbraunen Haaren sowie Tätowierungen auf beiden Waden. Er war mit einer Jeans und einem schwarzen, ärmellosen T-Shirt bekleidet. Die polizeiliche Fahndung wurde unmittelbar eingeleitet und nachts auch von einem Polizeihubschrauber, der Bundespolizei und den Führern von Mantrailing-Hunden unterstützt. Die Fahndungsmaßnahmen dauern an. Sachdienliche Hinweise bitte an die Kriminalpolizei unter Telefon 02824 – 880 oder jede andere Polizeidienststelle.

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein