Foto: Freiwillige Feuerwehr der Stadt Goch

GOCH. Die Höhensicherungstruppe der freiwilligen Feuerwehr Goch konnte am Donnerstagabend eine besondere Übung absolvieren. Bei der Gocher Bioenergie GmbH an der Klever Straße konnten die ehrenamtlichen Kräfte die Rettung von Verletzen aus dem Feuerraum des Dampferzeugers simulieren.

Foto: Freiwillige Feuerwehr der Stadt Goch

Die Anlage durchläuft aktuell eine große Inspektion und ist zu diesem Zweck etwa 3 Wochen außer Betrieb. Im Normalbetrieb herrschen dort unter der Decke über 900°C. Auf dem innergehäusigen Gerüst des Feuerraumes wurden zwei Übungspuppen platziert, welche Monteure darstellen sollten, die sich während der Inspektion verletzt haben. Aus ca. 26m Höhe mussten die Feuerwehrleute die beiden Übungspuppen dann durch das enge Gerüst abseilen. An der Sohle wurden diese dann in Empfang genommen und aus der Feuerkammer herausgebracht. Die Herausforderung hierbei war nicht nur die Höhe, sondern auch die spärlichen Lichtverhältnisse und vor allem der wenige Platz, welcher den Feuerwehrleuten zur Verfügung stand. Zielgerichtet, präzise und schnell wurden die Puppen von den Ehrenamtlern aus dem Dampferzeuger gerettet. Das zeugt von der guten Ausbildung und gibt ein Gefühl der Sicherheit.

Foto: Freiwillige Feuerwehr der Stadt Goch

Die Höhensicherungstruppe der Feuerwehr Goch besteht aus speziell ausgebildeten, freiwilligen Feuerwehrleuten der Löschgruppe Asperden, welche zusätzlich zu Ihren normalen Übungsdiensten auch solche, speziell auf die Höhensicherung abgestimmten Übungsabende absolviert. Gruppenführer Peter Tekath, Ausbildungsleiter Jens Barten und der Leiter der Feuerwehr Goch Stefan Bömler bedankten sich beim Kraftwerksleiter Martin Neumann für die gute Zusammenarbeit.